Unsere Vision

"Wir möchten bibeltreue Kirchen, Gemeinden und Verbände auf strategischer Ebene unterstützen, um möglichst viele Menschen zu Christus zu führen."

Mitarbeiter

Martin Wernberg

 

Gründer | Geschäftsführer

M. A. Nonprofit Management i.A.

Projektleiter

Sophia Sivapatham

 

M. A. Data Science
Datenverarbeitung und Analysen

freie Mitarbeiterin

Matthias Thurau

 

Diplom-Informatiker

IT-Services

freier Mitarbeiter

Ulrikke Kamutzki

Sponsoring, Fördermittel und staatliche Zuschüsse

ehrenamtliche Mitarbeiterin

Berater

Christian Weber

 

Pastor Christus Gemeinde Moers
Ratgeber Gemeindearbeit

ehrenamtlicher Berater

Bastian Drygala

 

evangelischer Diakon
Gemeindereferent des BFP

ehrenamtlicher Berater

Methodischer Gemeindebau:  Wie funktioniert Kirche in der heutigen Zeit?

neuen Bestrebungen entsprach. Es war mir klar, dass dies einige Zeit dauern würde und ich den Wunsch einer Promotion vermutlich würde aufgeben müssen. Doch als wäre es von langer Hand vorbereitet gewesen, erhielt ich binnen kürzester Zeit ei-nen neuen Studienplatz im Nonprofit-Management an der Evan-gelischen Hochschule Darmstadt. Herr Prof. Dr. Vilain, der Studiengangsleiter interessierte sich für meine Absichten die Arbeitsweisen und Strukturen der evangelischen Kirchen und Freikirchen zu untersuchen und erklärte, er habe erst kürzlich ei-nen Antrag eingereicht, um auch Doktoranden bei ihren Pro-motionsvorhaben betreuen zu dürfen. Ich war sprachlos! Ich schrieb meine Bewerbung und wurde angenommen. Das me-thodische Forschungswissen und die Erfahrungen des Bildugs-trägers würden sich sicherlich noch als nützlich erweisen.

Es gibt viele engagierte Menschen und Gemeinden, die täglich für Wachstum und die Verbreitung des Evangeliums kämpfen. Es fehlt nicht an Bemühungen, jedoch oft an Erfolg. Trotz der Verbände wirken viele Gemeinden nach wie vor auf sich alleine gestellt und ringen mit ihren oft geringen Ressourcen um neue Mitglieder und ums Überleben. Wirklich passende, individuelle und fundierte Hilfestellungen findet man nur selten oder sind mit hohen Kosten verbunden.

 

Als Betriebswirt war ich erstaunt darüber auf welch niedrigem strategischen Niveau viele Kirchengemeinden operieren. Ob-wohl ihre Herzen brennen, kämpfen sie nur allzu oft gegen Windmühlen. Ebenso unverständlich ist es, wie wachsende Gemeinden es  noch immer häufig versäumen ihr erworbenes "Know-how" an diese Geschwister weiterzugeben.

Es ist meine und die Vision meiner Helfer und Mitarbeiter herauszufinden welche Strategien heute tatsächlich funktio-nieren. Wir möchten die Konzepte der wachsenden, erfolg-reichen Kirchen verstehen und diese auf stagnierende Gemein-den übertragen. Wir werden modulare Konzepte entwickeln, die Kirchen fruchtbringend in der Praxis anwenden können, ohne dabei ihre eigene Identität zu verlieren.

In der modernen und technisierten Welt scheint es oft so, als habe der Mensch Gott abgehängt. Atheistische und agnostische Ideologien sind weit verbreitet und ihre Anhänger betrachten Kirche zunehmend als veraltet und Gott als eine Märchen-gestalt. Die traditionelle Kirchenpraxis wirkt oft verstaubt und weltfremd, Skandale und gesellschaftlich angepasste theo-logische Lehren bewirken ihr Übriges.

 

Mein Name ist Martin Wernberg, ich bin 40 Jahre alt, Diplom-Immobilienwirt (DIA) und Initiator dieses Projekts. In meinem Glauben wurde ich überwiegend baptistisch und pfingstlerisch geprägt und betrachte Jesus Christus als meinen persönlichen Herrn und Heiland. Nie habe ich einen schöneren Charakter erblickt oder Menschen getroffen, der meine Verehrung mehr verdient.

Während meines ergänzenden Betriebswirtschaftsstudiums (2016) machte mich das oftmals schlechte Ansehen der Kirche nachdenklich, da die meisten Menschen mit denen ich sprach nicht einmal den tatsächlichen Inhalt des Evangeliums Jesu Christi kannten. Wie konnte es sein, dass die Kirchen dies auf sich sitzen ließen? Wie konnte es sein, dass den Menschen die Wahrheit weiter verschlossen blieb?

Während ich ein zusätzliches immobilienwirtschaftliches Stu-dium und eine darauffolgende Promotion  anstrebte, be-gannen diese Gedanken immer mehr in mir zu arbeiten. Ich überdachte mein Leben und frage mich, wo mein Platz auf dieser Welt sei. Immer mehr erkannte ich, dass es nicht die Immobilienwirtschaft war, die mich zufriedenstellte. Zwar gab es dort viel Geld zu verdienen, doch mein Herz hatte einen anderen Weg eingeschlagen: Ich wollte Reich Gottes bauen und den Kirchen helfen ihr angeschlagenes Image zu erneuern und den Anschluss an den modernen Menschen zu finden.

Ich revidierte meine vorangegangenen Pläne und die ersten Ideen und Visionen für dieses Projekt kamen auf. Es galt einen neuen Studienplatz in einem Bereich zu finden, der meinen