• Martin Wernberg

Liebe Brüder und Schwestern,


das Corona-Virus hat nicht nur uns sondern das ganze Land aus seinem Rhythmus gebracht. Viele Gemeinden fürchten um ihre Existenz und blicken ins Ungewisse. Ein einfaches "Aussitzen" ist für viele nicht möglich. Doch wie können Gemeinden sich bestmöglich anpassen? Ich möchte Sie ermutigen, denn niemand muss diese Aufgabe alleine stemmen. Auch Gott hat seine Strategen und viele gute Leute ins Feld geschickt, um dieser Situation zu begegnen. Im Dialog mit verschiedenen Gemeinde-Experten bin ich immer wieder beeindruckt von deren Weitsicht, Engagement und Geschick. Auch die Verbände sind aktiv und versuchen bestmöglich zu helfen.


Unsere Organisation bereitet derzeit eine bundesweite Gemeindestudie im Sommer 2022 vor, doch nun besteht zunächst anderer Handlungsbedarf. Wir alle benötigen Informationen und Ideen, wie wir diese ungewöhnliche Situation erfolgreich meistern können. Tausende Gemeinden sind betroffen und tausende Gemeinden machen sich Tag und Nacht Gedanken und entwerfen Ideen und Strategien für die Zukunft. Aus diesem Grund starten wir ab 05.05.2020 eine denominationsübergreifende Sonderbefragung, um die derzeit erfolgreichsten Kompensationskonzepte für die jeweiligen Gemeindetypen aufzuspüren.


Ich habe Glaube und bin fest davon überzeugt, dass wir als Leib Jesu Christi aus der "Corona-Krise" gestärkt hervorgehen werden! Warum? Ganz einfach: Gott ist mit uns! ;-)


Herzlichst, Martin Wernberg


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  • Martin Wernberg

Seit gut zwei Jahren arbeiten wir an der Entwicklung und Vorbereitung unserer Studie "Gemeinden lernen von Gemeinden", die ein Meilenstein in der deutschen Gemeindeforschung werden soll. "Das sind hochgesteckte Ziele", höre ich so manchen sagen und die Skeptiker lassen nicht lange auf sich warten. Dass es nicht leicht werden würde, war klar. Dass nicht alles auf Anhieb gelingen würde, war ebenfalls klar. Doch es geht weiter und wir werden Erfolg haben, denn Gott ist mit uns! ;-)


Damit diese Studie wirklich einen Unterschied macht und interessierten Gemeinden eine reale Hilfe werden kann, bedarf es einer Teilnehmeranzahl von mindestens 300-500 Gemeinden. Derzeit stehen wir bei knapp 150, daher werden wir die Studie (Modulentwicklung und Datenerhebung) um ein Jahr verschieben und uns im Jahr 2020 vor allem um die Folgen der Corona-Pandemie und die Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Erfreulich ist, dass wir zunehmend theologische Hochschulen und Fakultäten für eine Zusammenarbeit gewinnen können und auch in den Verbänden ist weiterhin Bewegung drin. Wir danken allen, die uns bisher unterstützen und versprechen euch: Wir bleiben dran!


Gott lieben. Ihn verkünden. In seiner Liebe verbunden.


Herzlichst, Martin Wernberg

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  • Martin Wernberg

Die NGE (Natürliche Gemeindeentwicklung) und GGfG (Gemeinnützige Gesellschaft für Gemeindebau) ziehen an einem Strang und beabsichtigen zukünftig Ressourcen zu bündeln und Synergien zu nutzen.



Nach wiederholten, positiven Gesprächen haben sich das Team der NGE Deutschland und wir uns zu einer dauerhaften Kooperation entschlossen. Die konzeptionellen Inhalte beider Organisationen ergänzen sich hervorragend und begünstigen sich gegenseitig. Genauere Abstimmungen der zukünftigen Zusammenarbeit sind in den kommenden Monaten geplant.

Die NGE wird interessierte Gemeinden weiterhin bei der Erstellung von Gemeinde-profilen begleiten und die Entwicklung in den acht Handlungsfeldern „wachsender Gemeinden“ unterstützen. Der vielfach erprobte Leitfaden der NGE, wird von den meisten Gemeinden als hilfreich beschrieben und lässt genügend Raum für eigene Ansätze und individuelle Gemeindestrukturen. Die GGfG befasst sich im Kontrast hierzu mit statistischen Analysen und der Quantifizierung des Erfolgs angewandter Methoden. Der Fokus liegt auf der Identifikation und Bewertung praktischer Instrumente.


Während die NGE ihre Arbeit mit dynamischen Entwicklungsansätzen fortsetzt, werden wir als GGfG zukünftig deren Effekte auf die unterschiedlichen Gemeindebereiche (Subsysteme) empirisch erfassen und auswerten. Für uns ergibt sich somit die Möglichkeit zusätzliche Gemeinden „im Aufbruch“ zu erforschen, während die NGE ein unabhängiges Reporting zu Ihrer Arbeit erhält. Ein weiterer Vorteil für die NGE besteht darin, ihr Entwicklungsprogramm um erprobte Wachstumsinstrumente zu erweitern, die den Gemeinden je nach Bedarf und Gemeindesituation empfohlen werden können.


Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit und werden deren Inhalte und Entwicklungen regelmäßig in diesem Blog und in den Newslettern posten.

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